Freitag, 23. September 2011

Lachshühner genießen das ruhige Herbstwetter

Ganz besonders stolz bin ich auf meine 4 Lachshühner, welche nun auch schon eine stattliche Größe erreicht haben. Sie haben sich innerhalb kürzester Zeit zu meinen absoluten Lieblingshühnern entwickelt und so werde ich sicherlich die Rasse in Zukunft beibehalten.

Bei den 20 Bruteiern, die ich von zwei unterschiedlichen Züchtern erhalten habe, war die Befruchtungsrate eher dürftig, aber immerhin je 2 prächtige Hähne und Hennen sollen nächstes Jahr die Grundlage für einen kleinen Zuchtstamm bilden.

Meine deutschen Lachshühner sind extrem sanftmütige Wesen. Besonders handzahm sind die beiden Hähne, die sich jederzeit streicheln lassen. Zur zeit vertragen sich beide Hähne noch sehr gut untereinander, ich hoffe es bleibt so.
Lachshühner sind sogenannte Zwiehühner - d. h. es sind relativ gute Eierleger und zudem auch gute Fleischhühner. Natürlich haben sie auch einen eigenen Verein in Deutschland > http://www.sv-deutscher-lachshuhnzuechter.de/  - eine gute Info-Seite ist auch hier zu finden > http://lachshuhnzucht-herne.de/

Gerne schaue ich den Lachshühnern zu wie sie so friedlich vor sich hin picken und gackern. Gestern habe ich sie beim "Frühstücken" gefilmt >>


Sonntag, 18. September 2011

Kalebassen kommen jetzt richtig in Schwung

Nach den Problemen im Juni und Juli, als unmittelbar nach der Blüte schon viele kleine Früchte abfaulten, haben die letzten Wochen doch wieder viel gut gemacht.

Die Kalebassen haben im wahrsten Sinne des Wortes rasch an Boden gewonnen. Mehrmals musste ich den Hauptdurchgangsweg freischneiden oder gar mähen um überhaupt noch in diesen Dschungel zum Gerätehaus durchzukommen.











Da und dort waren kleinere Stellen der Blätter an den Rankgerüsten durch Pilzkrankheiten etwas abgewelkt, aber auch sie wurden wieder durch neue Ranktriebe überwuchert.

Inzwischen haben die Ranken auch einen alten Hühnerstall erreicht und nehmen auch diesen in Besitz.

An einer Stelle habe ich die Entwicklung von vier Kalebassen in den letzten Wochen mit der Kamera mehrmals festgehalten. Hier zeigt sich wie gut den Früchten das trockene Spätsommerwetter mit seinen relativ milden Nächten getan hat.
Dadurch, dass die Früchte meist nicht so dicht hängen bzw. liegen wie in vergangenen Jahren haben sich manchmal übergroße Früchte herausgebildet. So z. B. die grüne 50 cm lange Flasche im letzten Bild, die durch ihr Eigengewicht leider schon von einer Rankpyramide abgestürzt ist.
Besonders gut sieht die Entwicklung bei den neuen Mini-Kalebassen aus, die wir dieses Jahr aus den USA bekommen haben. Hier ist sicherlich eine reiche Ernte zu erwarten.
Trotzdem, 2011 wird wohl kein Rekorderntejahr werden, aber es bleibt spannend...

Freitag, 16. September 2011

"Unikat sucht Liebhaber" in Sulzfeld am Main

Letztes Wochenende fand zum ersten mal ein Kunsthandwerkermarkt unter dem Motto: "Unikat sucht Liebhaber" im schönen Sulzfeld am Main vor den Toren Kitzingens statt.

Die Marktstände erstreckten sich vor und hinter der Stadtmauer nahe des Mains.

Sulzfeld hat noch weitestgehend seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt und der Ortskern ist auch heute noch immer umgeben von einer Stadtmauer mit vielen wunderschönen Türmen und Stadttoren.

Zurecht darf sich der Ort als einer der schönsten Weinorte Deutschlands feiern lassen und  gewann schließlich auch beim Bundesentscheid 2010 "Unser Dorf hat Zukunft" die Silbermedaille unter 3200 teilnehmenden Dörfern aus ganz Deutschland.
So beteiligte sich auch Sulzfeld unter dem Motto "Junges Wohnen in alten Mauern" am Tag des offenen Denkmals mit einigen für alle Besucher offen stehenden Sehenswürdigkeiten.


Die Konzeption des Kunsthandwerkermarktes ist sicher noch ausbaufähig. So sollte er in Zukunft mehr Bindung zum Ortskern mit seinem Flair der alten Mauern haben.

Beliebt waren an unserem Stand wieder einmal die Kalebassen-Vogelhäuser, die in den letzten Wochen zahlreich neu einstanden sind und natürlich auch die Franken-Fahnen in verschiedenen Ausführungen.


Einen separaten Blogbeitrag werde ich demnächst noch über Sulzfeld mit seiner Stadtmauer verfassen auf: http://www.burgruinen.blogspot.com/

Dienstag, 13. September 2011

Tomatensamen gewinnen - OSU blue, Bosque blue...

OSU blue P 20, Bosque blue und 40 andere Sorten stehen nun zur Abgabe bereit.
Die letzten Wochen war die Auswahl reich und so hieß es: Tomatensamen gewinnen und trocknen.

Gut ausgewaschen trockneten sie ausgiebig auf Holzbrettern, bevor jede Sorte in sein Glas abgefüllt wurde.



Nun ist die Tomaten-Samenbank wieder gut gefüllt.

Etwa 40 Sorten habe ich nun auch in meinem Online-Shop im Angebot.

Freitag, 9. September 2011

Kartoffelernte 2011: Salad Blue, Rote Burgunder, Vitelotte und Shetland Black

Mittlerweile wurde bei uns auch schon fast alle Kartoffeln aus dem Boden geholt und man muss sagen, die Ernte war dieses Jahr gar nicht so schlecht. Die Anbaufläche wurde dieses Jahr Zugunsten des Kalebassenanbaus noch etwas reduziert, aber trotzdem war die Erntemenge beachtlich.

Gelegt wurden die Kartoffeln Anfang Mai und waren eigentlich als Spätkartoffeln gedacht, schon im Juni und noch bis Anfang Juli zeigten sich die Kartoffelstauden mit ihren schönen, teils bläulichen Blüten. Dann aber setzte die vorzeitige Krautfäule ein und machte den Stauden dann doch im August langsam mehr und mehr zu schaffen.

Dank des vielen Regens sind besonders bei der Sorte "Salad Blue" riesige Prachtexemplare zu Tage gekommen. Diese Sorte unterscheidet sich optisch auf den ersten Blick nur zunächst wenig von der wohl bekanntesten blaufleischigen Kartoffelsorte "Blauer Schwede" (auch Blue Congo genannt).

Aber "Salad Blue" ist eher festkochend und die Farbe bleibt nach dem Kochen weit mehr erhalten als bei den eher mehligen "Blauen Schweden".
Versehentlich hat mir dieses Jahr ein Lieferant statt "Rote Burgunder",
die Sorte "Shetland Black" als Legekartoffeln zugesendet und so habe ich von dieser Sorte mit eher kleinen bis mittelgroßen Knollen auch einige Kilo ernten können.

Außerordentlich schön und intensiv rot sind dieses Jahr die "Roten Burgunder" (auch "Red Cardinal" genannt) geworden. Der absolute Farbtupfer für bunte Salate oder einfach aufgeschnitten als Salzkartoffel.

Rein für den Eigenbedarf haben wir einige wenige Kilo der Sorte "Vitelotte" ernten können. Diese Trüffelkartoffel ist eine absolute Delikatesse - sehr festkochend und die Kartoffel mit dem wohl intensivsten Blau, auch nach dem Abkochen.

Die Sorten "Salad Blue", "Shetland Black" gibt's bei uns auch im Hofladen oder Online-Shop zu erwerben.

Hier ein Vergleich von gekochten Kartoffeln links und rohen, aufgeschnittenen Kartoffeln rechts.


Donnerstag, 25. August 2011

Tomatenverkostung mit Kartoffelprobe am 27. August

Am Samstag den 27. August 2011 ist es wieder von 13 - 18 Uhr soweit, für unsere zweite Tomatenverkostung.

Die Tomatenernte 2011 hat bereits ihren Zenit überschritten, aber wir bieten noch einmal 25 - 30 Tomatensorten zur Verkostung an.

Auch die ersten Kartoffeln konnten schon geerntet werden, neben rotfleischigen "Highland Burgundy Red" und blaufleischigen "Salad Blue", haben wir auch die Sorte "Shetland Black" als Kostprobe vorbereitet.

Endlich steht an diesem Tag auch der erste gelbe, rote grüne und schwarze Paprika zum Erwerb bereit. Ebenso wie frisch geerntete blaue und gelbe Bohnen und natürlich auch schon die ersten Eßkürbisse in groß und klein.


Ein Blick über den Zaun zu unseren Rassehühnern -  Maran, Araucana, Seidenhühner, Strupphühner, Lachshühner ist an diesem Tag ebenfalls möglich. 

Info's zur Anfahrt unter http://www.blaue-tomaten.de/

Mittwoch, 24. August 2011

Kalebassen schießen ins Kraut

Große Sorgen bereitet uns dieses Jahr der Anbau von Kalebassen.
Ein dichter Urwald war bis Mitte August auf unserem Kalebassenfeld entstanden.
Noch nie zuvor gab es ein so starkes Wachstum und ein so kompaktes Blattwerk. Allerdings zeigten sich wohl auch dadurch bis jetzt nur wenige Früchte in jahreszeitlich angemessener Größe.

Neben den Rankhilfen in Zelt- und Pyramidenformen kletterten die Pflanzen mühelos auch über Zäune und an Bäumen hoch

Von den übermäßig vielen Blüten sind leider auch sehr viele, vermutlich auch durch Witterungseinflüsse, abgefallen.

Eine Vielzahl an kleinen Früchten sind zwar im Begriff sich nun gut fortzuentwickeln, aber es ist fraglich ob die Vegetationsperiode noch ausreicht, damit diese auch noch Normalgröße erreichen.

Leider ist bedingt durch die vielen kühlen Nächte im Juli da und dort auch schon etwas Mehltau aufgetreten, aber noch halten sich die Pilzkrankheiten in Grenzen.


Um mehr Kraft der Pflanzen in die Früchte zu lenken, wurden kurzerhand viele Triebe und Ranken beschnitten und an manchen Stellen wo nötig Breschen geschlagen, um überhaupt noch in dieses Dickicht vordringen zu können.

Jetzt heißt es einfach auch abwarten und hoffen auf einen Goldenen Oktober.

Sonntag, 14. August 2011

Tomatenverkostung am 15. und 27. August 2011

Wer möchte, kann am Montag den 15. August 2011 (Maria Himmelfahrt) von 14 - 17 Uhr oder am Samstag den 27. August von 13 - 18 Uhr einige Sorten unserer leckeren Tomaten direkt vor Ort verkosten. Zu besichtigen gibt es neben unserem kleinen Tomatenfeld auch verschiedene Hühnerrassen auf unserem Grundstück. Weitere Info's zur Anfahrt unter http://www.blaue-tomaten.de/

Freitag, 29. Juli 2011

Gelb-rote Plaume "Königin Viktoria"

Vor ein paar Jahren habe ich 3 Pflaumen-Bäumchen der Sorte "Königin Viktoria" gepflanzt. Dieses Jahr konnte ich nun ein paar Pfund dieser äußerst leckeren und süßen Früchte ernten.

Diese Pflaume stammt ursprünglich aus dem englischen Sussex und wurde 1844 als Zufallsprodukt entdeckt.

Die Früchte sind meistens sehr groß mit hellorangener bis weinroter Haut. Die Ernte ist, je nach Witterung von Ende Juli bis Anfang September.


Die Sorte eignet sich auch gut für kleine Hausgärten, da sie sehr schwachwüchsig ist. "Königin Viktoria" ist selbstfruchtend und bevorzugt warme Lagen.

Das Vergleichsbild zeigt gelb-rote Pflaumen, mit herkömmlichen blauen Pflaumen, grünen Ringlo/Reneclauden und "Mirabellen von Nancy".

Donnerstag, 28. Juli 2011

Blumenkohlwetter: Blauer Blumenkohl "Grafitti"

Dieses Jahr habe ich nur relativ wenige Blumenkohlpflanzen gesetzt, aber die wachsen jetzt umso besser.
Die anfänglichen Schwierigkeiten mit den lästigen Kohlfliegen haben die Setzlingen nun gut überwunden und nach all den regnerischen und kühlen Wetter der letzten Wochen konnten schon die erste Köpfe geerntet werden.

Sehr bewährt hat sich bei mir die blaue Blumenkohlsorte "Grafitti". Die blau-violetten Blumen können auch ungekocht in Salaten verwendet werden.

Am liebsten mag ich Blumenkohl aber abgekocht und dann in Essig und Öl als Salat zubereitet. Wer Essig auch beim Abkochen ins Wasser gibt und danach reichlich verwendet, der kann die Farbe des Blumenkohls noch mehr oder weniger erhalten.
Sehr gut frischt auch etwas Zitronensaft die Farbe des Blumenkohls wieder auf.
Es gibt auch noch Blumenkohl in grün (Romanesco) und gelb-orange (Sunset). Die beiden Sorten habe ich allerdings dieses Jahr nicht im Anbau